Freitag, 15. Juni 2012, 21 Uhr

"... und dann kamen wir nach Rixdorf"
Lebensläufe böhmischer Einwanderer aus dem 18. Jahrhundert 

 

Für diese Lesung hat die Evangelische Brüdergemeine Berlin ihr Archiv geöffnet und eine Auswahl von Lebensläufen böhmischer Glaubensflüchtlinge, die ab 1737 nach Rixdorf einwanderten, zugänglich gemacht. Die Lebensläufe geben Aufschluss über Leben und Glauben der Flüchtlinge in ihrer böhmischen Heimat, über ihre Verfolgung durch die katholische Kirche, ihre Flucht und schließlich ihr Ankommen, ihr neues Leben und die Glaubensfreiheit in Rixdorf. Die Politologin Ursula Bach führt in die Veranstaltung ein, die Texte werden von Anke Rupp und Jean-Theo Jost gelesen.

 

Zweisprachiger Grabstein von Katerina Prosková (1729-1763),
Böhmischer Gottesacker, Neukölln

Foto: Archiv Motel

Titelseite des Lebenslaufs von Zachariás Jelínek (1714-1763), Archiv Motel

 

 

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